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Ratgeber

Fahrlehrer werden – so funktioniert der Weg in den Beruf

Du möchtest Fahrlehrer oder Fahrlehrerin werden? Der Weg ist klar geregelt: Du brauchst die gesetzlichen Voraussetzungen, absolvierst die Ausbildung an einer anerkannten Fahrlehrerausbildungsstätte, sammelst Praxis in einer Ausbildungsfahrschule und legst die Prüfungen ab. Hier erfährst du Schritt für Schritt, wie das funktioniert.

Welche Voraussetzungen brauchst du?

Für die Fahrlehrerausbildung der Klasse BE gelten diese Voraussetzungen. Ob du sie erfüllst, kannst du in wenigen Minuten mit unserer kostenlosen Eignungsprüfung herausfinden.

  • Mindestalter 21 Jahre
  • Abgeschlossene Berufsausbildung in einem anerkannten Lehrberuf oder eine gleichwertige Vorbildung
  • Fahrerlaubnis der Klasse B seit mindestens drei Jahren sowie die Fahrerlaubnis der Klasse BE
  • Geistige, körperliche, fachliche und pädagogische Eignung sowie Zuverlässigkeit
  • Die für den Beruf erforderlichen Deutschkenntnisse

Kostenlose Eignungsprüfung starten

Wie wird man Fahrlehrer? Der Ablauf in fünf Schritten

  • 1. Eignung prüfen: Du klärst, ob du die Voraussetzungen erfüllst – am einfachsten mit unserer Eignungsprüfung oder im persönlichen Gespräch.
  • 2. Förderung klären: Bildungsgutschein, Aufstiegs-BAföG oder regionale Programme: Wir schauen gemeinsam, was für dich infrage kommt. Ein Bildungsgutschein muss vor Ausbildungsbeginn beantragt werden.
  • 3. Ausbildung an der Ausbildungsstätte: Rund 8 Monate lernst du Verkehrsrecht, Fahrzeugtechnik, Verkehrspsychologie, Methodik und Didaktik – und bereitest dich mit Probelektionen auf die Prüfungen vor.
  • 4. Praktikum in einer Ausbildungsfahrschule: Mindestens 4 Monate setzt du das Gelernte im echten Fahrschulalltag um – in Theorieunterricht und Fahrstunden.
  • 5. Prüfungen und Fahrlehrerlaubnis: Nach bestandenen Prüfungen erhältst du deine Fahrlehrerlaubnis und kannst als Fahrlehrer:in arbeiten.

Wie lange dauert es, Fahrlehrer zu werden?

Für die Klasse BE solltest du rund 12 Monate einplanen – Ausbildung und Praktikum zusammengenommen. Die Ausbildung läuft ab dem Starttermin durchgehend mit festen Unterrichtszeiten, du planst sie also als festen Zeitraum ein.

Wenn du später auch Lkw- oder Motorradfahrschüler:innen ausbilden möchtest, erweiterst du deine Fahrlehrerlaubnis um die Klassen CE oder A. Diese Aufbaulehrgänge sind deutlich kürzer.

Fahrlehrerausbildung BE, CE und A im Überblick

Fahrlehrer werden als Quereinsteiger

Fahrlehrer:in ist ein klassischer Beruf für Quereinsteiger. Du brauchst keine pädagogische Vorbildung – die vermittelt dir die Ausbildung. Entscheidend sind die gesetzlichen Voraussetzungen, Freude am Umgang mit Menschen und Verantwortungsbewusstsein im Straßenverkehr.

Gerade wenn du dich beruflich neu orientierst, lohnt sich ein Blick auf die Förderung: Über einen Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit oder des Jobcenters können die Lehrgangskosten bis zu 100 % übernommen werden.

Umschulung zum Fahrlehrer

FAQ

Häufige Fragen

  • Wie alt muss ich sein, um Fahrlehrer zu werden?

    Du musst mindestens 21 Jahre alt sein. Außerdem brauchst du seit mindestens drei Jahren die Fahrerlaubnis der Klasse B und die Fahrerlaubnis der Klasse BE.

  • Brauche ich Abitur, um Fahrlehrer zu werden?

    Nein. Vorausgesetzt wird eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem anerkannten Lehrberuf oder eine gleichwertige Vorbildung. Ob deine Vorbildung als gleichwertig gilt, klären wir gern gemeinsam mit dir.

  • Kann ich auch Fahrlehrerin werden?

    Natürlich. Die Ausbildung und alle Voraussetzungen sind für Frauen und Männer gleich – unsere Lehrgänge richten sich an alle angehenden Fahrlehrer:innen.

  • Was kostet es, Fahrlehrer zu werden?

    Die aktuellen Lehrgangsgebühren findest du auf unserer Seite zu Kosten und Förderung. Viele Teilnehmende lassen sich die Ausbildung über einen Bildungsgutschein oder das Aufstiegs-BAföG fördern.

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